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Bachelor oder Master – diese Frage stellt sich so mancher Hochschüler. Nach wie vor verursacht der Bologna-Prozess eine gewisse Unsicherheit. Verständlich – die berufliche Zukunft hängt heute mehr denn je von bestmöglicher Qualifikation ab. Doch nicht in allen Disziplinen ist der Master unbedingt erforderlich. Und in vielen Konzernen macht es auch finanziell keinen Unterschied, welchen der beiden Abschlüsse ein Berufseinsteiger vorweisen kann. Wann also lohnt sich der Master? Und in welchen Berufen kommt man auch mit dem Bachelor gut voran?

Bachelor versus Master

Wie so oft stellt sich in erster Linie die Frage: Was will man erreichen? Als Karrieresprungbrett reicht der Bachelor meist aus. Doch viele Studenten fühlen sich mit diesem Abschluss nicht ausreichend vorbereitet. Und hängen das Masterstudium an – einfach, um sich sicherer zu fühlen. Dabei ist das oft gar nicht nötig. Denn für viele Unternehmen spielt der formale Abschluss eines Berufseinsteigers nur eine untergeordnete Rolle. Gefragt ist vielmehr die Kompetenz – sowohl in fachlicher als auch in sozialer Hinsicht.

Diese Erfahrung machen jährlich unzählige Studenten, wenn aus ihrem Praktikum ein Dauerjob wird. Karriereleiter inklusive. Sowohl Großkonzerne als auch Kleinbetriebe stellen gerne Hochschüler mit Bachelorabschluss ein. Auch der Weg in die Führungsetage ist keineswegs dem Master vorbehalten. Und der Gehaltsunterschied ist, falls überhaupt vorhanden, nur minimal. So verdienen in etwa 50 % aller Firmen Bachelors und Master gleich viel. Stellt sich also die Frage, ob sich das weiterführende Studium in finanzieller Hinsicht lohnt.

Hier ist der Master wichtig

Wenn Ihnen Karriere alleine nicht reicht, ist ein weiterführendes Studium unumgänglich. Ein Beispiel: Der Forscherdrang kann noch so groß sein, die Ideen sprudeln – mit einem Bachelorabschluss wird es Ihnen dennoch unmöglich sein, in der Forschung Fuß zu fassen. Da ist der Master das absolute Minimum. Wenn also das Interesse für das eigene Fachgebiet auch nach dem Bachelor ungebrochen groß ist, sollten man auf jeden Fall weiter studieren. Wichtig ist in diesem Fall, dass das Studium Spaß macht.
Schlussendlich ist der Master auch für all jene unumgänglich, deren gewählter Beruf nur mit einem Doktortitel ausgeübt werden kann.

Master für Berufstätige

Irgendwann bereut vielleicht so mancher Bachelor seine Entscheidung zum sofortigen Berufseinstieg. Doch auch dann bleibt das Masterstudium in greifbarer Nähe. Das berufsbegleitende Studium hat sogar einen großen Vorteil: Die Bereits gesammelte Berufserfahrung kommt dem Studenten definitiv zugute.

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