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Schreibtischtäter kennen es: Über einer kniffligen Aufgabe oder einem schwierigen Kunden vergisst man die Zeit und verharrt wie angegossen auf seinem Bürostuhl, stundenlang meist in derselben Haltung, die man innerhalb eines 7- bis 8-stündigen Büroalltags kaum verlässt. Gift für Rücken, Nacken, Haltung und inneres Gleichgewicht. Rückenschmerzen drohen, Kopfschmerzen und Verspannungen, die sich im ganzen Körper ausbreiten.

Indirekt bewirken diese körperlichen Beeinträchtigungen Demotivierung, schleichenden Leistungsabfall und neben den rein persönlichen Auswirkungen letztlich auch Renditeeinbußen für den Betrieb und die gesamte Volkswirtschaft. Rückenschmerzen sind die zweithäufigste Ursache, warum Arbeitnehmer ihren Arzt aufsuchen.

Dem kann man entgegenwirken: Jeder kann sich auch im Berufsalltag die notwendige körperliche Bewegung verschaffen, regelmäßig vom Schreibtisch aufstehen und im Zimmer herumgehen, gezielte Streck-, Dreh- und Dehnübungen für den gesamten Körper vornehmen, die Treppen anstatt den Lift und die Pausen für einen kurzen Walk im nahen Park benutzen. Auch im Sitzen lassen sich bestimmte Muskelgruppen des Oberkörpers und Rücken auf sanfte Weise mobilisieren.

Fast immer ist auch die Nackenmuskulatur stark betroffen. Ihr hilft Bürosport mit passenden Entspannungs- und Dehnübungen genauso wie eine bestimmte Gesichtsgymnastik der Gesichtsmuskulatur. Chronisches Stirnrunzeln gehört dann wohl der Vergangenheit an.

Auch kluge Firmeninhaber – vor allem von Großkonzernen – wissen von den Gefahren, die Rückenschmerzen nach sich ziehen, und beugen mit Bürosport vor. In betriebsinternen Maßnahmen werden die Mitarbeiter angehalten, sich mit Bürosport fit zu halten und gezielte Bewegungspausen in den Büroalltag einzulegen, vielfach unter Beteiligung externer Dienstleister – wie Yogalehrer oder Fitnesstrainer. Kompaktseminare und Fitness-Tipps ergänzen das Programm.

Gerade Yoga hat in seiner ganzheitlichen Wirkungsform eine Menge zu bieten: Entspannung, Energie tanken, Erdung, Balance und den gewünschten körperlichen Ausgleich. Selbst Golfparcours werden bereits in Büroetagen gesichtet. Das gehört allerdings wirklich zur Luxusklasse und dürfte wohl eher dem Management vorbehalten sein.