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Beruflicher Erfolg misst sich für viele nur darin, inwieweit es möglich ist, die Karriereleiter hoch zu klettern. Und so sind die Begriffe Aufsteigen und Wechseln im Beruf untrennbar miteinander verbunden. Wenn man nach einiger Zeit im Unternehmen feststellt, dass ein Aufstieg oder Erfolg nicht oder nicht mehr möglich ist, so befasst man sich schnell damit, den bestehenden Arbeitsplatz aufzugeben und ein neues Unternehmen zu suchen. Oftmals schleicht sich nach Jahren auch ein Gefühl der Routine ein oder dass man sozusagen auf der Stelle tritt. Viele haben gar das Gefühl, den Anschluss verpasst zu haben, wenn sie sich nicht ständig nach neuen beruflichen Perspektiven und Möglichkeiten umschauen. Dabei übersehen viele, dass Beständigkeit im Beruf auch Erfolg und Zufriedenheit bedeuten kann.

In der heutigen Berufswelt sind lebenslange Arbeitsverhältnisse immer mehr die Ausnahme. Trotzdem haben Firmen selbstverständlich nach wie vor Interesse daran, gute Mitarbeiter möglichst lange an sich zu binden. Langjährige Mitarbeiter sind sehr gut eingearbeitet und mit den Arbeit-und Prozessabläufen bestens vertraut. Und gerade das macht sie zu so wertvollen Mitarbeitern. Bevor man also mit dem Gedanken spielt, dass Unternehmen oder den Arbeitsplatz zu wechseln, sollte man zusammen mit den Führungskräften des eigenen Unternehmens ausloten, welche Chancen der Weiterentwicklung oder des Aufstieges bestehen. Vielen Mitarbeitern ist auch nicht bewusst, dass Chefs es durchaus zu schätzen wissen, wenn sie in Sachen Weiterbildung und Aufstieg selbst die Initiative ergreifen.

Innerhalb des gleichen Unternehmens gibt es oft verschiedenartige Tätigkeitsbereiche. Wer nach einiger Zeit gerne einmal woanders tätig ist, sollte dies seine Vorgesetzten auch wissen lassen. Angst ist dabei ein schlechter Ratgeber, vielmehr sollte man seine Vorstellungen und Wünsche zur beruflichen Weiterentwicklung im eigenen Unternehmen ganz konkret vortragen. Man sollte sich auch nicht scheuen zuzugeben, dass man sich vielleicht im bisherigen Arbeitsbereich unterfordert fühlt. Auch wenn sich im privaten Leben mit den Jahren Dinge verändern, bleibt die Flexibilität am Arbeitsplatz ein wichtiges Thema. Einschneidende Erlebnisse wie eine Geburt, ein Todes-oder Pflegefall in der Familie können der Auslöser sein, im Beruf die Schwerpunkte zukünftig anders zu setzen. Auch firmeninterne Umstrukturierungen oder Fusionen können Anlass dazu sein, seinen eigenen Arbeitsbereich zu hinterfragen. Allerdings sollte man es nicht so weit kommen lassen, wenn man alles versucht hat und sich trotzdem mehr und mehr ausgebrannt fühlt. Denn dann ist der zukünftige Erfolg im Beruf tatsächlich nur möglich, wenn man sich rechtzeitig nach externen Alternativen umschaut.