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Der Tag-Nacht-Zyklus bestimmt die innere Uhr jedes Menschen. In dieser Zeit sollten regelmäßige Phasen von Wach- und Schlafenszeiten liegen. Schläft man regelmäßig zur gleichen Zeit, hält man die innere Uhr intakt.

Weil sich der menschliche Bio-Rhythmus ursprünglich nach dem Tageslicht richtet, neigt man in der Nacht mehr dazu, zu schlafen als am Tag. Deshalb ist das Arbeitsleben meist so eingerichtet, dass man Nachts schlafen und tagsüber aktiv sein kann. In der Schlafforschung kennt man jedoch Nachteulen und Taglerchen.

Oft wird gesagt, dass es sich beim Vormitternachtsschlaf um den gesündesten Schlaf handelt. Was aber dem Menschen tatsächlich optimal bekommt, kann nie ganz erforscht werden, weil zu viele individuelle Faktoren dabei eine Rolle spielen. Hartnäckig hält sich auch die These, dass es gesund ist, hin und wieder eine Nacht durchzumachen.

Wer in Schichtarbeit tätig ist und Nachts arbeiten muss, stellt zunächst seine innere Uhr vom Rhythmus, den man normalerweise als Kind gewohnt ist, um. Deshalb kommt es anfangs oft zu Müdigkeit oder schlimmstenfalls sogar zu Verdauungsstörungen. Doch sobald die innere Uhr umgestellt ist, kann man auch mit Schichtarbeit ein gesundes und ausgeglichenes Leben führen. Dennoch ist Nachtarbeit nicht jedermanns Sache. Wer dauerhaft Beschwerden hat, sollte einen Arbeitsplatz mit anderen Arbeitszeiten wählen.

Da es heute möglich ist, nachts mit Kunstlicht eine ausreichende Helligkeit zu erzeugen, fällt es vielen Menschen leichter, bei Schichtarbeit die innere Uhr umzustellen. In den meisten Systemen der Schichtarbeit in Krankenhäusern und Produktionsstätten hat es sich eingebürgert, zwischen Früh-, Nacht- und Mittelschicht beziehungsweise -dienst in dieser Reihenfolge wöchentlich zu wechseln. Nach den neuesten Erkenntnissen der Schlafforschung geht man jedoch davon aus, dass es am besten ist, zwei Tage Früh-, zwei Tage Spät- und zwei Tage Nachtschicht zu haben und danach zwei Tage frei zu nehmen. Bei diesem Rhythmus handelt es sich um einen Vorwärtswechsel. Da man im Schlaflabor herausgefunden hat, dass viele Menschen einen etwas längeren Biorhythmus haben als 24 Stunden, soll dieser Wechsel am angenehmsten sein.

Aufgrund der Müdigkeit nach einer Nachtschicht, ist es meist kein Problem, morgens einzuschlafen. Durch das Abdunkeln des Raumes wird das Einschlafen unterstützt. Da künstliches Nachtlicht und tagsüber abgedunkelte Räume jedoch nicht die Helligkeit und die Dunkelheit der Natur vollkommen erreichen, kann man dem Körper während der Nachtschicht zusätzlich mit warmen Mahlzeiten und Getränken helfen, denn zu Zeiten der natürlichen Dunkelheit sinkt die Körpertemperatur etwas ab.