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Erschöpfung, Depressionen und Burnout – immer wieder werden diese Symptome mit den zunehmenden Anforderungen am Arbeitsplatz in Verbindung gebracht. Betroffene sind aufgrund der Überlastung im Beruf emotional, körperlich und geistig erschöpft. Die Leistungsfähigkeit sinkt, die Frustration steigt. Das Burnout-Syndrom führt dazu, dass Betroffene Probleme haben, ihr Leben zu bewältigen. Ausgelöst wird dieser Zustand meist durch Stress. Dieser kann von den Betroffenen aufgrund der verringerten Belastbarkeit nicht mehr bewältigt werden, was dazu führt, dass sie sich wie ausgebrannt fühlen.

Häufig muss durch den steigenden Termindruck im Beruf auch das Arbeitstempo angezogen werden, was dazu führen kann, dass die Freizeit zu kurz kommt. Dafür kann man jedoch nicht allein die Betriebe verantwortlich machen, denn nur wer sein Leben selbst bestimmt und eigene Prioritäten setzt, kann langfristig auch gesund bleiben. Es sollte eine Balance zwischen Privat- und Berufsleben gefunden werden.
Work-Life-Balance meint ein ausgewogenes Verhältnis von Privatleben und Arbeit. Karriere und Geld sollen danach nicht mehr das oberste Ziel sein. Vielmehr sollen private Interessen und das Familienleben mit den Anforderungen im Beruf in Einklang gebracht werden. Dazu gehört, dass man sich am Arbeitsplatz wohl fühlt, Spaß an den beruflichen Anforderungen und ein ausgeglichenes Verhältnis zu Vorgesetzten und Kollegen hat. Dies kann auch bedeuten, sich der Gesundheit zu Liebe mit einem geringeren Einkommen zufrieden zu geben, wenn dies erforderlich ist.
Die Balance soll gesund sein, was nicht ausschließt, dass man sich auch mit einer kurzzeitigen Überlastung arrangieren muss. Allerdings sollte im Gegenzug im Anschluss daran wieder mehr Zeit für sich selbst und die Familie zur Verfügung stehen. Außerdem ist es wichtig, die eigenen Ziele und Prioritäten klar zu definieren und sich regelmäßig eine Auszeit von der Arbeit zu nehmen, soziale Kontakte zu pflegen und die Familie nicht zu vernachlässigen.
Neben regelmäßigen, kurzen Pausen während der Arbeit, stressfreiem Essen und frischer Luft ist Bewegung ein wichtiger Bestandteil der Work-Life-Balance. Oft dient es dem körperlichen Wohlbefinden, die Treppen statt den Aufzug zu nehmen, zwischendurch immer mal aufzustehen oder leichte Gymnastik zu machen. Hilfreich kann es zudem sein, hin und wieder Termine mit sich selbst zu vereinbaren und etwas zu unternehmen, das Freude bereitet.
Work-Life-Balance bedeutet allerdings nicht, dass nur noch in den Tag hineingelebt werden soll. Vielmehr gilt es, gezielt einen Ausgleich für übermäßige Belastungen an der Arbeit zu schaffen und Lebensbereiche wie Familie, Freizeit und Sozialleben in Einklang mit dem Beruf zu bringen.